Natursteinpflaster aus Granit für den Gartenweg

Ein schöner Gartenweg mit Natursteinpflaster aus Granit ist eine tolle Alternative den Garten zu gestalten. Ein sauber gepflasterter Gartenweg zur Garage, dem Gartenpavillon, zur Gartenlaube, dem Gartenteich oder dem Swimmingpool vermeidet lästige und oftmals matschige Trampelpfade im Garten. Ein gepflasterter Gartenweg ist sauber, pflegeleicht und hält ewig. Allerdings erfordert ein guter Gartenweg einiges an Aufwand.

Planungs- und Arbeitsschritte für den Gartenweg

Zuerst muss der genaue Verlauf, die Materialien und die Farbgestaltung des Gartenwegs festgelegt werden. Dann muss entsprechend der Breite von ca 1,20 m des Gartenwegs ein frosttiefer Graben von ca 90 cm Tiefe ausgehoben werden. Die Tiefe hängt auch etwas von der schon vorhandenen Bodenstruktur ab. Der Graben für den Gartenweg wird nun mit ca 80 cm Kies aufgefüllt. Darauf wird eine etwa 2 bis 3 cm dicke Splittschicht aufgebracht und sauber niveliert.

Danach werden je nach Musterung des Gartenweges die einzelnen Pflastersteine mit einem Fäustel oder einem Gummihammer leicht in die Splittschicht eingeklopft. Zur genauen Nivelierung der Steine empfiehlt es sich entsprechende Schnüre zu spannen und einen Wasserwaage zu verwenden. Die einzelnen Pflastersteine sollen mit einer Fugenbreite von etwa einem Zentimeter gesetzt werden.

Zur Verfugung des Pflasters sollte unbedingt Spitt verwendet werden, da dieser Pflanzenwuchs und ungebetenes Ungeziefer (zB Ameisen) abhält. Der Splitt für die Fugen sollte in einem ersten Schritt noch zusätzlich mit einer Rüttelmaschine abgerüttelt werden, und die Fugen danach noch einmal mit Splitt eingekehrt werden.

Ein Gartenweg aus Natursteinpflaster hält eine sehr lange Zeit und ist immer schön auzusehen. Nachteil: Im Winter ist ein schlecht gepflasterter Gartenweg schwieriger schneefrei zu halten.

Was ist im Sommer erlaubt auf Balkonien und im eigenen Garten?

Was muss man beim Grillen im Garten beachten?

Was muss man beim Grillen im Garten beachten?
Bildquelle: amd-net.de / Grillen im Garten © Advertising Media Design

Im Sommer wird der Garten und der Balkon immer mehr zum Lebensmittelpunkt. Allerdings entstehen hier oft Reibungspunkte aufgrund von Lärm, Geruchsbelästigung, oder anderen Dingen mit den Nachbarn, die oft einer klaren Regelung bedürfen. Es stellt sich immer wieder die Frage was ist erlaubt auf dem eigenen Balkon, Terrasse oder im Garten, nicht selten entbrennen deshalb heftige Nachbarschafts-Zwistigkeiten.

Welche Rechtsprechung gibt es zum Thema Garten und Balkon?

Es gibt Gerichtsurteile, die besagen was man darf und was nicht oder nur bedingt erlaubt ist, aber Achtung, das kann von Gegend zu Gegend sehr stark variieren:

Thema Grillen: Im Süden Deutschlands ist grillen erlaubt hingegen ist in Norddeutschland ein Urteil gefällt worden wonach Holzkohle auf dem Balkon nichts zu suchen hat wegen der Geruchsbelästigung der Nachbarn.

Thema Lärm: Die gute Nachricht, es ist erlaubt auf dem Balkon zu feiern, jedoch sollte der Lärm auf bestimmte Zeiten beschränkt werden, d.h. zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr sollte man die Ruhezeiten einhalten. Ebenso ist es mit lauten Arbeiten, wie Rasen mähen, es gilt eine Mittagsruhe, bei deren Nichteinhaltung ein Bußgeld droht.

Thema Blumen: Grundsätzlich ist es erlaubt den Balkon so zu bepflanzen und zu begrünen wie es einem gefällt, man muss allerdings Sorge tragen, dass nicht beispielsweise Blumentöpfe oder andere Dekorationen herabfallen können. Der darunter wohnende Nachbar muss ein paar herabfallende Blätter und Blüten tolerieren, aber die Bepflanzung sollte nicht übermäßig über den Balkon ragen, denn dann darf der Nachbar sich beschweren. Am besten ist es jedoch, wie immer und überall, mit den Leuten zu reden. Vorher abklären ob der Nachbar was gegen eine Bepflanzung hat und ob er vielleicht auf bestimmte Pflanzen allergisch reagiert.

Thema Sonnenbaden: Nacktbaden ist zwar erlaubt, allerdings sollte partnerschaftliches Sonnenbaden ohne Bekleidung nicht ausufern, denn das kann auf einer einsichtigen Terrasse oder Balkon als Erregung öffentlichen Ärgernisses gewertet werden oder zur Störung des Hausfriedens.

Die Urteile, die in solchen Situationen gefällt werden sind oft sehr stark Auslegungssache und vom jeweiligen Richter abhängig. Es ist im Einzelfall immer ratsam nach einer außergerichtlichen Lösung zu suchen, wie beispielsweise einen Sichtschutz anzubringen. Oft sind kleine Maßnahmen schon geeignet den Hausfrieden und ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu erhalten und zu bewahren.

Gartentipps für das bevorstehende Frühjahr

Gerade im Frühjahr gibt es eine Reihe von Gartentipps um den Garten für den Sommer in voller Blüte und Pracht gestalten zu können. Auch wenn noch die kalten Wintertage im Februar herrschen, so steht doch langsam der Frühling vor der Tür, und man sollte sich für das bevorstehende Frühjahr schon mal etwas für den Garten vorbereiten. Hier ein paar Tipps um den Garten aus den Winterschlaf zu erwecken. Im Anschluss kann man alles Wissenswerte zum Thema Ziergarten und Nutzgarten erfahren, damit man einen optimalen Start ins Frühjahr mit seinem Garten erwischt.

Gartentipps im Frühjahr

Es ist nun an der Zeit die Sommerblumen am heimischen Fensterbrett die Sommerblumen in Blumentöpfen und Blumenschalen anzupflanzen. Außerdem kann man an warmen Tagen und an denen der Boden frostfrei ist, noch die letzten Blumenzwiebeln anpflanzen, die man eventuell im vergangenen Herbst vergessen hat.

Neben dem Anpflanzen der Summerblumen und dem Setzen der Blumenzwiebeln, sollte man besonders an wärmeren Tagen, an denen die Schneelast durch den antauenden Schnee immer schwerer zu drohen wird, alle Sträucher und Stauden vom Schnee befreien, damit keine Äste und Zweige abbrechen.

Sträucher und Ziergräser zurückschneiden

Außerdem stehen zu dieser Zeit die Sträucher oder Ziergräser noch nicht im Wasser und man diese noch gut zuschneiden. Je früher man mit dem Zurückschneiden der Sträucher wartet, um so später treiben diese auch im Sommer aus.

Außerdem sollte man durch Frostschäden abgestorbene Blätter oder Triebe auch möglichst bald abschneiden. Ansonsten muss man erstmal den Frühling, die Sonne und vor allem deren wärmende Kraft ins Land ziehen lassen, bis sich die ersten Frühblüher den Weg an die Oberfläche bahnen, und somit die bevorstehende Gartensaison ankündigen.

Sommer-Blumen im Frühjahr aussäen

Für einen blühenden Garten muss man Sommerblumen rechtzeitig im Frühjahr aussäen. Um den eigenen Garten mit möglichst vielen Blumen im Sommer und im Herbst mit Farbe zu erfüllen, muss man schon im Frühjahr damit beginnen, bestimmte Blumen auszusäen. Nur wenn man den richtigen Zeitpunkt der Aussaat beachtet, blühen die Blumen auch im Sommer und Herbst in voller Pracht. In diesem Zusammenhang spielen vor allem die richtigen Temperatur- und Lichtverhältnisse ein sehr große Rolle.

Tipps für die ersten Frühjahrsarbeiten im Garten

Zwar möchte man immer eine frühe Blumenpracht im eigenen Garten, allerdings darf man die Saat nicht zu früh ausbringen, weil die Temperaturen und Lichtverhältnisse noch dagegen sprechen. Man kann Sommerblumen auch schon früher zum Blühen bringen, in dem man im Haus an geeigneten Stellen die nötigen Licht- und Temperaturverhältnisse schafft, oder sich schon beim Gärtner die entsprechenden Jungpflanzen besorgt. Allerdings dürfen diese Pflanzen erst nach den Eisheiligen im Garten angepflanzt werden, und müssen vorher auf jeden Fall noch abgehärtet werden, damit sie in der freien Natur keinen Schaden nehmen.

Welche Blumen im Frühjahr anpflanzen?

Hier ein paar Blumensorten, welche man schon im Februar aussäen kann bzw. muss, damit sie im Sommer prächtig blühen: Fleißiges Lieschen, Ringelblumen, Fuchsschwanz, Eisenkraut, oder Blaues Gänseblümchen.

Einen Monat später, also im März, sind dann beispielsweise Levkoje, Stockrose, Wunderbaum, Salbei oder Atlasblume an der Reihe.

Im April sollte man Silberling, Goldlack, Kapuzinerkresse, oder das Schmuckkörbchen anpflanzen.

Aussaat im Blumentopf

Die andere Möglichkeit, statt die Pflanzen direkt im Beet im Garten anzupflanzen, ist die Aussaat in Blumentöpfen oder Blumenkübeln. Hier muss man je nach Größe der Samen auf den richtigen der Samen untereinander achten. Bei kleinem Saatgut muss man nach dem Keimen der Pflänzchen diese verziehen oder pikieren. Das heißt, beim Anpflanzen der Jungpflänzchen müssen diese mit großer Vorsicht und Fingerspitzengefühl aus dem Topf, mit möglichst allen Wurzeln herausgelöst werden, und dann im ausreichenden Abstand ins Beet verpflanzt.

Für das Anpflanzen der Sommerpflanzen in Töpfen, sollte man möglichst Blumensorten auswählen, welche nicht besonders hoch wachsen. Sind die Jungpflanzen schon im Gartenbeet angepflanz, und das Wetter droht nochmal mit niedrigen Temperaturen oder Frost, dann sollten die kleinen Pflänzchen mit einem Vlies geschützt werden, damit sie nicht erfrieren.

Ein schöner Rasen ist der Traum vieler Gartenbesitzer

Ein schöner Rasen will gepflegt sein

Ein schöner Rasen will gepflegt sein
Bildquelle: aboutpixel.de / gras- hintergrund © mustafa almir mahmoud

Jeder Gartenbesitzer möchte sich an seinem schönen Rasen erfreuen. Wer möchte nicht gerne einen weichen, dichten und herrlich grünen Rasen im Garten haben, der keine Flecken oder sonstige „Makel“ hat? Moos, Rasenschimmel, Staunässe, oder ein saurer Boden sind die häufigsten Ursachen für einen schlechten Rasen. Wie man diesen Ursachen am besten begegnen kann, um einen perfekten rasen im Garten zu bekommt, wird in Folgenden erläutert.

Ein schöner Rasen will gepflegt werden

Das Hauptproblem ist oft eine zunehmende Durchsetzung des Rasens mit Moos. Moose sind niedere Pflanzen, die mit relativ widrigen Umständen zurecht kommen, sie sind anspruchslos und wachsen gerne im Halbschatten bis Schatten auf stark verdichteten Böden, die eher sauer sind. Staunässe und eine mangelnde Nährstoffversorgung des Rasens tun ihr übriges um das Moos wachsen zu lassen und das Gras zu verdrängen. Dies sind auch ideale Bedingung für die Entstehung für Rasenschimmel.

Wenn der pH-Wert unter 5,5 absinkt, dann sterben nicht nur einige wichtige Mikroorganismen ab, sondern das Wachstum des Grases wird zudem gehemmt. Sollte der Boden zu sauer sein hilft nur Kalken und die richtige Düngemischung dem Gras wieder auf die „Halme“.

Man kann nun den Rasen regelmäßig vertikutieren, allerdings beseitigt das nur kurzzeitig die Folge, nämlich das Moos, aber nicht die Ursache, eben den sauren Boden. Staunässe ist auch ein beliebter Untergrund für Moose aller Art.

Sollte der Boden sehr schwer und lehmhaltig sein kann das Einarbeiten von Sand günstig sein, um das ,Abfließen des Wassers zu erleichtern und Staunässe zu verhindern. Es gibt auch extra Streumittel um eine ausgewogene Düngemischung für den Rasen parat zu haben. Diese sollte dann ab etwa 15° Celsius die ganze Saison über regelmäßig gestreut werden.

Rasenschimmel durch Staunässe und sauren Boden

Ein weiteres Problem, speziell nach einem Winter mit einer langen Zeit geschlossener Schneedecke, ist der Rasenschimmel. Der Rasen sieht nass und glitschig aus und ist von einer weißlichen oder rötlichen Pilzschicht überzogen. Erst sind das kleinere Flecken aber diese werden rasch größer. Die Hauptursache für Rasenschimmel ist meist eine anhaltend feuchte Witterung, und wenn man im Herbst zu viel Stickstoff gegeben hat. Kalium ist dagegen eine gute Kräftigungskur für den Rasen.

Wichtig ist auch hier darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht und dass der Rasen nicht zu verfilzt ist, d.h. in dem Fall ist vertikutieren eine sinnvolle Maßnahme. Eine Bodenverdichtung kann durch die Zugabe von Sand vermieden werden. Gegen die Nässe kann man mit Drainagen und kleinen Bewässerungsgräben vorgehen.

Prinzipiell wird gesunder Rasen nicht so stark von Pilzen heimgesucht, wenn die Gräser genügend Nährstoffe bekommen und das Bodenleben intakt ist, also die Mikroorganismen in ausreichender Zahl vorhanden sind, was man wiederum durch eine gute Durchlüftung des Rasens erreichen kann. Die ersten Anzeichen für einen Pilzbefall sind oft die sogenannten „Hexenringe“, kreisrunde Stellen im Rasen an denen das Gras braun ist und welk, wie verbrannt, aussieht. Algen haben den selben Ursprung und können sich ausbreiten wenn Staunässe vorhanden ist.

Gartenmöbel für jeden Zweck

Gartenmöbel müssen bequem und zweckmäßig sein

Gartenmöbel müssen bequem und zweckmäßig sein
Bildquelle: aboutpixel.de / Modernes Terrassen-Ambiente © Rainer Sturm

Gartenmöbel sind hohen Anforderung und Belastungen ausgesetzt. Darum benötigt man Gartenmöbel für jeden Zweck. Wenn die Tage länger und vor allem wärmer werden, zieht es alle Menschen wieder nach draußen. Vor allem wollen alle Gartenbesitzer die frische Luft auf der heimischen Terrasse oder dem Balkon genießen. Dies geht um so besser, wenn man bequeme und zweckmäßige Gartenmöbel hat, mit den man sich wohlfühlen kann. Dies Auswahl an Gartenmöbeln ist sehr groß, und alle Modellarten haben ihre Vor- und Nachteile.

Unterschiedliche Gartenmöbel für verschiedene Einsatzzwecke

Die Auswahl an Gartenmöbeln ist ziemlich groß, und die Gartenmöbel unterscheiden sich vor allem aufgrund ihrer vielfältigen Materialien. Gartenmöbel gibt es aus Rattan, Hartholz, Kunststoff (PVC), Aluminium, und sogar aus Leder oder geschmiedetem Eisen.

Außerdem können die Sitzflächen oder die Rückenlehne aus festen Materialien sein, oder mit elastischem Kunststoffgewebe bespannt. Es gibt Tische in alle Formen und Variationen, Stühle, Sessel, Sitzbänke oder die klassische Gartenliege. Außerdem ist eine Hollywoodschaukel auch immer ein tolles Gartenmöbel. Als Zubehör eignet sich immer eine entsprechende Polstergarnitur, ein Sonnenschirm, eine schöne Markise, ein Sonnensegel, und natürlich auch ein passender Grill für den gemütlichen Grillabend.

Pflege und Haltbarkeit der Gartenmöbel nicht außer Acht lassen

Für wleche Art von Gartenmöbeln man sich letztendlich entscheidet ist vor allem Geschmacksache, und richtet sich sicherlich auch nach der jeweiligen Gartengestaltung, welche Gartenmöbel eben am besten dazupassen. Außerdem sollte man auch nicht den Aspekt der Pflege der Gartenmöbel außer Acht lassen. Die Gartenmöbel stehen viele Monate pro Jahr im Freien oder auf der Terrasse und sind somit Wind und Wetter ausgesetzt. Je nach Art der Gartenmöbel brauchen diese auch eine entsprechende Pflege, damit diese auch möglichst lange schön sind, und man viel Spaß daran hat.

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, sich für die Schonung und eine längere Haltbarkeit der Gartenmöbel entsprechende Abdeckungen zuzulegen, um diese vor Witterungseinflüssen und vor allem Nässe zu schützen. Die Abdeckungen sind sehr robust, und sind vor allem für Holz-Gartenmöbel zu empfehlen.

Was tun gegen Schnecken im eigenen Garten?

Was soll man bloß gegen Schnecken im eigenen Garten tun? Viele Gartenbesitzer kennen das Problem mit den lästigen Garten- und Nacktschnecken, die alles ratzeputz wegfressen, was man gerade noch liebvoll eingesetzt und angepflanzt hat. Was man alles im eigenen Garten gegen die Schnecken tun kann, was Schnecken mögen und was nicht, wird hier im Folgenden behandelt. Mit diesen Tipps ist es möglich den Schnecken Herr zu werden und sich weiterhin über einen schönen bunten und blühenden Garten freuen zu können.

Was mögen Schnecken nicht?

Es ist wichtig eine häufige Bodenbearbeitung vorzunehmen, denn wenn der Boden lockerer und krümeliger ist fühlen Schnecken sich nicht so wohl. Die Bewässerung sollte nicht so häufig, dafür aber durchdringend vorgenommen werden. Nicht in den Abendstunden gießen, denn da werden die Schnecken aktiv, vor allem, wenn es am Tag recht heiß und trocken war.

Schnecken mögen aufgrund ihrer Fortbewegungsart lieber einen feuchten Boden ohne viele spitze Hindernisse. Deshalb kann es ganz gut helfen, wenn man etwas zerkleinerte Eierschalen um die kleinen Pflänzchen wie Sonnenblumen herumlegt. Es gibt auch spezielle Schneckenschutzzäune oder Pflanzkragen zu kaufen. Sonnenblumen und Tagetes gehören zu den Lieblingsessen der Schnecken. Schneckenkorn ist zwar sehr wirksam aber man sollte bedenken, dass es sich um Gift handelt und somit auch andere Tiere, wie z.B. Igel in der Nahrungskette davon betroffen sind.

Die natürlichen Feinde der Schnecken

Wenn man lockere Laub- und Schnittholzhaufen im Garten lässt oder eine Hecke hat in der sich natürliche Feinde wie Igel wohl fühlen ist das eine gute Art zur Schneckenbekämpfung. Estragon, Zwiebeln oder Thymian mögen Schnecken aufgrund des hohen Gehaltes an ätherischen Ölen nicht so gern. Es kann aber natürlich sein, dass auch solche Pflanzen gefressen werden in Ermangelung anderer Nahrungsquellen. Stauden und Pflanzen an die sich Schnecken auch nicht so gerne heranwagen sind z.B. Akkelei, Phlox, Pfingstrose, Nelken, Geranien, Kugeldistel, Lavendel, Zierlaucharten, Bambus und Fetthenne.

Am besten ist es z.B. Blumen wie Sonnenblumen in einem Schnecken sicheren Topf oder Pflanzkasten vorzuziehen und sie erst direkt in den Garten zu setzen, wenn sie schon größer sind. Sonnenblumen bekommen nämlich an ihrem „Stämmchen“ Haare, die die Schnecken nicht gut erklimmen können und deshalb meiden. Bei Tagetes z.B. kann man auch Töpfe oder Kästen verwenden, die man so hoch aufstellt dass die Schnecken keine Chance haben.

Wenn man einen Kompost im Garten hat, sollte man regelmäßig nach Schneckengelegen Ausschau halten und diese gleich in der Mülltonne entsorgen. Wenn man die Erde auf die Beete verteilt oder in Töpfen verwenden möchte muss sie unbedingt vorher mit einem feinen Sieb gereinigt werden um einem Schneckennest vorzubeugen.

Am gefräßigsten sind die sogenannten Nacktschnecken ohne Häuschen, wobei die spanische Schnecke, die eingeschleppt wurde am schlimmsten ist weil sie hier keine natürlichen Feinde hat.

Was tun gegen Moos und Giersch im Garten?

Moos und Giersch im Garten und auf dem Rasen sind ein Zeichen für schlechte Bedingungen im eigenen Garten. Viele Gärtner kennen das Problem mit übermäßig viel Moos und Giersch im Garten auf Beeten und im Rasen. Moose gehören zu den niederen Pflanzen und sind sehr genügsam, weshalb sie auch unter, für andere Pflanzen, widrigen Bedingungen so gut gedeihen. Sie benötigen weder viel Licht, noch einen besonderen Boden, wobei Moose Schatten und Staunässe bevorzugen.

Moose mögen auch einen verdichteten und sauren Boden. Man sollte auch bei der Verwendung von Substrat darauf achten, dass keine noch so kleinen Moospölsterchen enthalten sind, denn so kann man sich die Pflanzen auch in den Garten einschleppen.

Was kann man gegen die zunehmenden Vermoosung tun?

  • Man kann dafür sorgen, dass die Böden gekalkt werden um den pH-Wert aus dem sauren Bereich zu bekommen, der pH-Wert muss erhöht werden. Durch Lava-Gesteinsmehl kann man den Boden aufwerten und fruchtbarer machen durch zusätzliche Stoffe wie Magnesium und Kieselsäure.
  • Im Gartencenter oder Baumärkten kann man entsprechende Mittel gegen Moosbefall kaufen, die gehen gezielt gegen diese Pflanzen vor.
  • Auf Beeten sollte man für eine dicke Mulchschicht sorgen damit die Moose absterben und sich nicht neu ansiedeln. Moose mögen es nicht, wenn sie austrocknen, sie wollen es lieber immer etwas feucht und warm.
  • Vorsicht vor Unkrautvernichtern, denn sie töten auch gewünschte Pflanzen und Blumen ab, außerdem sollte man im Garten nicht mit so viel Gift hantieren.

Was kann man gegen den lästigen Giersch tun?

  • Giersch kann sich auf zweierlei Weise fortpflanzen, nämlich durch unterirdische Rhizome und durch Aussamung.
  • Man sollte ganz konsequent die Pflanzen ausrupfen, denn sie wuchern stark und können benachbarte Nutzpflanzen oder Blumen im Wachstum stark beeinträchtigen.
  • Im zeitigen Frühjahr muss man schon mit dem Jäten beginnen, denn das hungert den Wurzelstock der Pflanze aus. Die Samen können mehrere Jahre im Boden überleben deshalb ist es wichtig vor der Aussaat aktiv zu werden.
  • Ausgezupfte Giersch Pflanzen gehören nicht auf den Kompost, denn sonst verbreitet man ihn bald im ganzen Garten.
  • Da Giersch viel Licht und Sonne benötigt kann man mit Bodendeckern arbeiten, im Gemüsebeet im zeitigen Frühjahr mit Gründüngung um dem Aufkeimen des Giersch keine Chance zu geben. In extremen Fällen kann man auf Gemüsebeeten auch eine schwarze Folie aufbringen und Schlitze für die Gemüsepflanzen rein schneiden.

Kompost anlegen im eigenen Garten

Einen eigenen kompost im Garten anlegen macht absolut Sinn, und bringt viele Vorteile mit sich. Wer einen eigenen Garten hat kennt das, man hat viel Biomüll, der zum Wegwerfen zu schade ist, also beschließt man einen Komposthaufen anzulegen. Sowohl Haushaltsabfälle, aber auch Gartenabfälle lassen sich durch einen richtig aufgebauten Kompost in sehr gute Erde zurückverwandeln. Diese kann wieder optimal im Garten verwendet werden. Wie geht man dabei vor? Hier alle Tipps für einen guten Kompost.

Der ideale Standort für einen Kompost

Zuerst einmal muss man den idealen Standort für den Kompost finden. Der Platz sollte natürlich zunächst einmal weder einem selbst noch einen Nachbarn belästigen durch eventuell entstehende Gerüche. Er sollte an einem Standort sein, der etwas zugig steht, denn dann wir der Kompost besser durchlüftet, außerdem sollte der Boden darunter zwar fest, jedoch nicht undurchlässig sein, etwa Beton oder Platten.

Man braucht nicht unbedingt einen Kasten für den Komposthaufen, denn man kann ihn auch so aufschichten, dass er hält. Man muss beim Anlegen eines solchen Haufens ein paar Punkte beachten:

Was muss man bei einem Kompost beachten?

  • der Haufen sollte als unterste Schicht Äste und Zweige haben damit der Haufen von unten her gut durchsetzt werden kann mit den Mikroorganismen aus dem Erdreich, den Destruenten, die für die Zersetzung der Biomasse zuständig sind.
  • die zweite Schicht wird etwas kompakter und undurchlässiger um den Mikrorganismen die nötigen Bedingungen, wie Wärme zu bieten.
  • Wen man schon einen bestehenden Kompost hat kann man etwas von diesem mit einarbeiten, da diese Masse schon schön von Destruenten durchsetzt ist.
  • Ein Komposthaufen sollte nicht direkt in der Sonne lagern, denn das schadet den Mikroorganismen und der Kompost kann, wenn er arbeitet“ ganz schön Wärme entwickeln.
  • Keine befallenen Pflanzenteile auf den Kompost geben, das gilt für Blätter, die mit Rost oder Mehltau befallen sind ebenso wie für zu viel Grasschnitt, der würde nur faulen und den ganzen Kompost abstocken, dass er nicht mehr atmen kann.
  • Keine dornigen Zweige auf den Kompost geben, denn wenn man später die Erde einarbeiten möchte fasst man in die Dornen, denn die brauchen sehr lange um zu verrotten.
  • Ein Frischkompost lagert nur ein Jahr und ist gut geeignet zum Untergraben oder mulchen, ein Reifekompost ist wertvoller, denn er hat sehr gute Pflanzeigenschaften.
  • Auf den Kompost sollten keine Zitrusfrüchte und nicht zu viele Bananenschalen kommen, Holzasche nur bei unbehandeltem Holz.
  • Vorsicht auch bei Unkräutern, denn die Samen können im Kompost lange überleben und dann gleich das neu angelegte Beet „verseuchen“.

Wenn man genügend Platz hat kann man einen Flächenkompost direkt auf den Beeten anlegen, das hat den Vorteil, dass das Pflanzen Material schnell verrottet, die restlichen unverrotteten Bestandteile kann man dann noch auf den Komposthaufen geben.

Es empfiehlt sich den Kompost leicht umzuarbeiten, damit die Durchlüftung besser erfolgen kann. Aber nicht alles von unten nach oben schaufeln, denn das stört das Gleichgewicht der, am Zersetzungsprozess beteiligten, Mikroorganismen nachhaltig und es kann zur Fäulnisbildung kommen.

Mit einem Sieb kann man die schon gute Gartenerde abschöpfen und den Rest weiter verrotten lassen. Von Zeit zu Zeit sollte man den Haufen auf Schneckengelege überprüfen und diese in der Mülltonne entsorgen. Günstig ist es auch, wenn man in der Nähe des Komposthaufens einem Igel, also natürlichen Fressfeinden der Schnecken, Unterschlupf bietet in Form lockerer Laubhaufen und kleiner Heckenpflanzen und Büschen.

Holz, Stroh und Papier in Maßen kann man gut mit feuchten Stoffen mischen. Günstig ist es bei größeren Zweigen das Biomaterial zu schreddern damit es schneller verrotten kann.

Es bietet sich eine Kompost Dreiteilung an, das heißt:

Es gibt einen Haufen mit neu zu kompostierenden Stoffen, einen Haufen mit angerotteten Stoffen und einen Haufen, dem schon Material in Form von Gartenerde für die Beete entnommen werden kann.

Wenn man einen Schnellkomposter verwendet kann man das jeweils fertige Material ganz einfach unten entnehmen und der Rest rutscht nach unten nach, solche Komposter gibt es im Baumarkt. Dabei muss man jedoch, je nach Modell beachten, das man eventuell Schnellkomposter dazu geben muss, da diese Kunststoffmodelle oft keine ausreichende Luftzirkulation zulassen.

Im Sommer, wenn es sehr trocken ist kann es nötig sein mal einen Eimer Wasser auf den Komposthaufen zu kippen, damit der Haufen nicht ganz austrocknet und die Mikroorganismen schlechte Lebensbedingungen vorfinden.

Gartentipps für das Frühjahr im März

Im März gibt es viele Gartentipps für das bevorstehende Frühjahr. Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen im März kommen, will der ambitionierte Gärtner natürlich schon im Garten tätig werden. Ob Rasenpflege, Ziergarten oder Nutzgarten, es gibt immer viel zu tun. Gerade im Frühjahr im März kann man eine Menge an wichtigen Arbeiten im Garten tun, damit dieser für den Rest des Jahres in aller Pracht erblühen kann. Hier die wichtigsten Gartentipps.

Dir richtige Rasenpflege

Anfangen kann man schon mal bei der Rasenpflege, der Rasen kann gewalzt werden um eventuelle Unebenheiten durch Frostaufbrüche einzuebnen und dem Gras zu ermöglichen mit den Wurzeln wieder eine Verbindung zum Boden zu bekommen sonst dauert es viel länger bis der Rasen schon gleichmäßig grün wird. Man kann den Rasen schon mähen, aber bitte nicht zu kurz, danach bietet es sich an zu vertikutieren um den Rasenfilz und Moose zu entfernen. Wer keinen Vertikutierer hat kann das auch, etwas mühsamer, von Hand mit einem Rechen machen. Danach sollte ein Rasendünger ausgebracht werden, bzw. nachgesät werden.

Gartentipps für den Ziergarten

Im Ziergarten gibt es auch schon einiges zu tun: man kann Stiefmütterchen und Primeln setzen, die bereits blühenden oder fast aufgegangenen Blumen wie Osterglocken und Narzissen können gedüngt werden. Schneeglöckchen und die Frühlingsknotenblume können ganz leicht nach der Blüte getrennt werden, wenn man sie im kommenden Jahr noch an weiteren Standorten im Garten haben möchte.

Der Kälteschutz von den Rosen, wie etwa Bastmatten, Vlies oder Folien sollten entfernt werden, denn bei Wärme schwitzen die Pflanzen darunter zu sehr und treiben zu früh aus, was sich bei späteren Nachtfrösten rächen kann. Immergrüne Hecken können zurückgeschnitten werden, dann erst wieder nach dem Ende der Brutzeit der Vögel. Klatschmohn und Rittersporn können schon im Freien ausgesät werden.

Im Nutzgarten kann man auch schon aktiv werden:

Der Schnitt der Obstgehölze sollte im März abgeschlossen sein, denn die Bäume sollen nicht in der Blüte behindert werden, sonst tragen sie nicht so gut. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt um den Kompost vom Vorjahr locker in die Beete einzuarbeiten oder zu mulchen, das ist speziell bei den Erdbeerpflanzen wichtig, nachdem man den Boden zuvor flach gehackt hat.

Mit Kartoffeln pflanzen sollte man, je nach Region in der man lebt, warten bis die Bodentemperatur mindestens 7°C beträgt. Radieschen, Karotten und Zwiebeln kann man bereits aussäen, ebenso wie im Gemüsegarten Zitronenmelisse, Liebstöckel und Estragon. Paprika und Tomatenpflanzen kann man nun erst auf der Fensterbank vorziehen, wichtig ist es die Tomatenstäbe und Pflanzhilfen gut zu reinigen, denn sonst kann man die Tomaten eventuell gleich wieder mit der Krautfäule infizieren.

Wenn man Gewächshäuser hat sollte man unbedingt darauf achten, dass man sie ausreichend lüftet, wenn die Witterung schon sehr warm sein sollte. Gegebenenfalls muss man auch schon wässern.