Viele gartenliebhaber denken jetzt schon wieder an die kommende Gartensaison und planen was man alles eventuell im März schon angehen kann. Ob man die Gartensaison schon vorzeitig im Gewächshaus beginnt, oder erst das Frühjahr abwartet, es gibt auf jeden Fall auch schon März einige wichtige Arbeiten, die für den schönen Garten im Sommer von großer Bedeutung sind.
Die ersten Gartenmaßnahmen im Frühjahr
Man kann mit der Gartensaison schon eher beginnen, wenn man ein Gewächshaus anlegt. Dort können sogar schon empfindliche Pflanzen oder Gemüsesorten vorgezogen werden. Es ist aber wichtig, dass man ein festes Gewächshaus kauft, denn dort kann man die Belüftung besser regeln und die Bewässerung ist einfacher.
Wenn man ein größeres Gewächshaus plant, sollte man sich auf jeden Fall vorher erkundigen, ob man es an dem gewünschten Standort errichten darf, denn mit Fundament sind das bauliche Maßnahmen, die je nach Wohngegend, vom Bauamt abgesegnet werden müssen.
gartenliebhaber sollten nun auch die Nistkästen für die ersten gefiederten Gäste bereithalten bzw. aufhängen oder reinigen. Es gibt Reiniger, der biologisch einwandfrei und abbaubar ist. Bitte keine chemischen Reiniger und Insektensprays verwenden, das schadet den Vögeln, vor allem den Jungtieren.
Wer noch etwas Hand an den Gartenpflanzen anlegen will, sollte sich Gedanken machen die Rosen zu schneiden. Aber wichtig ist, dass man damit wartet bis die Witterung frostfrei ist, das kann je nach Wohngegend sehr unterschiedlich sein.
Es ist jedoch sinnvoll einen Rückschnitt zu machen, damit die Pflanzen angeregt werden neue frische Triebe zu bilden, die im Sommer mit mehr Blüten erfreuen und außerdem ist es gut weil, durch die Belüftung der eventuell verfilzten alten Triebe weniger Schädlingsbefall die Folge ist. Durch einen lockeren luftigen Wuchs kann man die Gefahr des Pilzbefalls oder des Rosenrostes auf jeden Fall stark eingrenzen.
Sollte schon Rosenrost in der Vergangenheit vorhanden gewesen sein, muss man unbedingt alle Blätter unter der Pflanze entfernen und nicht auf den Kompost werfen, sondern in die Mülltonne. Die Pflanze sollte auch gespritzt werden bevor die ersten Blätter raus kommen, denn der Pilz infiziert die gerade erst durch brechenden frischen Triebe und der völlige Blattverlust der Rose im Laufe des Sommers ist der Fall.
Im schlimmsten Fall erholt sich die Rose nicht mehr von dem Schaden und man muss sie entfernen. Wenn das der Fall sein sollte, muss man bei einer Neupflanzung bedenken, dass man keine Rose mehr an den Platz der alten Rose pflanzen sollte, weil die eingehen würde oder zumindest nicht gut wachsen würde.
Deshalb ist es besser, wen man erst mal eine andere Pflanzenart für diesen Standort wählt und mit der Neupflanzung einer Rose an dieser Stelle ein paar Jahre wartet. Es gibt schöne einjährige Stauden, die man als Übergangslösung verwenden kann.
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