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25.03.2010 12:22:41Druckansicht

Kompost anlegen im eigenen Garten

KompostWer einen eigenen Garten hat kennt das, man hat viel Biomüll, der zum Wegwerfen zu schade ist, also beschließt man einen Komposthaufen anzulegen. Sowohl Haushaltsabfälle, aber auch Gartenabfälle lassen sich durch einen richtig aufgebauten Kompost in sehr gute Erde zurückverwandeln. Diese kann wieder optimal im Garten verwendet werden. Wie geht man dabei vor? Hier alle Tipps für einen guten Kompost.

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Kompost

Idealer Standort für einen Kompost

Zuerst einmal muss man den idealen Standort für den Kompost finden. Der Platz sollte natürlich zunächst einmal weder einem selbst noch einen Nachbarn belästigen durch eventuell entstehende Gerüche. Er sollte an einem Standort sein, der etwas zugig steht, denn dann wir der Kompost besser durchlüftet, außerdem sollte der Boden darunter zwar fest, jedoch nicht undurchlässig sein, etwa Beton oder Platten.

Man braucht nicht unbedingt einen Kasten für den Komposthaufen, denn man kann ihn auch so aufschichten, dass er hält. Man muss beim Anlegen eines solchen Haufens ein paar Punkte beachten:

Was muss man bei einem Kompost beachten?

Wenn man genügend Platz hat kann man einen Flächenkompost direkt auf den Beeten anlegen, das hat den Vorteil, dass das Pflanzen Material schnell verrottet, die restlichen unverrotteten Bestandteile kann man dann noch auf den Komposthaufen geben.

Es empfiehlt sich den Kompost leicht umzuarbeiten, damit die Durchlüftung besser erfolgen kann. Aber nicht alles von unten nach oben schaufeln, denn das stört das Gleichgewicht der, am Zersetzungsprozess beteiligten, Mikroorganismen nachhaltig und es kann zur Fäulnisbildung kommen.

Mit einem Sieb kann man die schon gute Gartenerde abschöpfen und den Rest weiter verrotten lassen. Von Zeit zu Zeit sollte man den Haufen auf Schneckengelege überprüfen und diese in der Mülltonne entsorgen. Günstig ist es auch, wenn man in der Nähe des Komposthaufens einem Igel, also natürlichen Fressfeinden der Schnecken, Unterschlupf bietet in Form lockerer Laubhaufen und kleiner Heckenpflanzen und Büschen.

Holz, Stroh und Papier in Maßen kann man gut mit feuchten Stoffen mischen. Günstig ist es bei größeren Zweigen das Biomaterial zu schreddern damit es schneller verrotten kann.

Es bietet sich eine Kompost Dreiteilung an, das heißt:

Es gibt einen Haufen mit neu zu kompostierenden Stoffen, einen Haufen mit angerotteten Stoffen und einen Haufen, dem schon Material in Form von Gartenerde für die Beete entnommen werden kann.

Wenn man einen Schnellkomposter verwendet kann man das jeweils fertige Material ganz einfach unten entnehmen und der Rest rutscht nach unten nach, solche Komposter gibt es im Baumarkt. Dabei muss man jedoch, je nach Modell beachten, das man eventuell Schnellkomposter dazu geben muss, da diese Kunststoffmodelle oft keine ausreichende Luftzirkulation zulassen.

Im Sommer, wenn es sehr trocken ist kann es nötig sein mal einen Eimer Wasser auf den Komposthaufen zu kippen, damit der Haufen nicht ganz austrocknet und die Mikroorganismen schlechte Lebensbedingungen vorfinden.

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