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Was kann man im April im Garten tun?

Im Frühjahr gibt es im Garten einiges zu tun

Im Frühjahr gibt es im Garten einiges zu tun

Auch im April gibt es viele Gartentipps die für einen schönen Garten unbedingt erledigt werden sollten. Sowohl im Ziergarten als auch im Nutzgarten sind auch im April viele Arbeiten zu tun, damit man richtig viel Freude an seinem Garten hat, und Spaß an der farbenfrohen Blumenpracht hat, und auch die Ernte im Nutzgarten möglichst gut und vielfältig ist. Hier sollen ein paar wichtige Tipps sowohl für den Ziergarten als auch für für den Nutzgarten vor allem in der Zeit im April gegeben werden.

Frühjahrsarbeiten im Ziergarten

Im Ziergarten kann man schon einiges an Gartenarbeit erledigen wie z.B. die Aussaat von Sommerblumen wie Ringelblumen, Wicken, Sonnenblumen, Kapuzinerkresse und Bechermalve. Bei Sonnenblumen und Ringelblumen kann es sinnvoll sein sie in einem schneckensicheren Pflanzgefäß vorzuziehen bis sie so groß sind, das die Schnecken sie nicht mehr fressen können, das betrifft vor allem die Sonnenblumen, die von den Schnecken komplett gefressen werden bis nur noch der Stiel da steht. Herbstblühende Gräser, Farne und Stauden können nun bei Bedarf geteilt werden, jetzt kann man das noch tun später nimmt es der Pflanze zu viel Kraft.

Wer den Buchsbaum in Form bekommen möchte kann jetzt loslegen, denn man sollte das vor dem 21. Juni tun. Wer sich selber nicht zutraut den Buchs in eine schöne Form zu schneiden, Buchs ist sehr geeignet für Formenschnitt, kann sich im Baumarkt Drahtformen kaufen in die man den Buchs einsetzt und dann einfach alles was über die Form steht abschneidet. Es gibt viele verschiedene Formen von der klassischen Kugel und dem Kegel bis zu Tier und Menschenformen. Die Rosen sollten einen kräftigen Rückschnitt bekommen, am besten etwa einen halben Zentimeter über dem Auge des Triebes abschneiden. Wassertriebe müssen vollständig entfernt werden, denn sie entziehen der Rose nur Kraft und blühen nicht.

Wer vorbeugend etwas gegen Pilzerkrankungen tun will oder muss sollte ein Schachtelhalmsud ansetzen und den Boden damit tränken oder ein Schachtelhalmpräparat im Gartenfachmarkt kaufen. Dahlien können schon etwas im Topf an einem geschützten Platz vorgezogen werden, ganz ins Freiland kommen sie erst im Mai.

Wer gerne viele heimische Tierarten im Garten beheimaten möchte sollte Folgendes beherzigen: man muss den Vögeln Futterpflanzen, wie etwa Holunder, Hainbuche, Weißdorn oder Eberesche bieten, die auch eine wunderbare Nistmöglichkeit darstellen. Auch Igel fühlen sich in lockeren Hecken und Strauchabschnitten im Garten wohl und tun einiges gegen die lästigen Schnecken. Für die Vögel kann man auch noch eine Vogeltränke, bzw. ein Vogelbad aufstellen, das sicherlich gerne angenommen wird und man dabei so manch nette Begebenheit beobachten kann. Wichtig ist in einem Tier freundlichen Garten, dass man auf den Einsatz von Giften als Pflanzenschutz ganz verzichtet.

Frühjahrsarbeiten im Nutzgarten

Im Nutzgarten kann man sich auch nützlich machen: Die Beete sollten vom Unkraut befreit werden und etwas aufgeharkt werden, man kann jetzt Komposterde einbringen und leicht untergraben. Zur Aussaat sind nun Kohlrabi, Salat, Karotten, Rettich, Spinat und Erbsen geeignet. Bei den Kräutern kann man folgende Pflanzen säen: Boretsch, Dill, Petersilie, Koriander, Kümmel und Schnittlauch ebenso wie mehrjährige Kräuter wie Meerrettich, Knoblauch, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Thymian, Rosmarin, Oregano, Salbei, Schnittlauch und Estragon.

Frühkartoffeln kann man schon legen, etwa 10 cm tief mit einem Abstand von etwa 30cm. Brombeersträucher und Pfirsich gehören jetzt noch zurückgeschnitten. Man kann jetzt auch sehr gut die Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren vermehren indem man Absenker macht, d.h. einen Trieb nimmt, leicht in die Erde drückt und etwas mit Kompost bedeckt. Die Triebe bilden Wurzeln und eine neue Pflanze entsteht.

Bärlauch kann man jetzt auch allmählich im Garten ernten, die ersten zarten Blätter sind die leckersten, später werden sie etwas faserig und leicht bitter. Diese Pflanzen sind sehr anspruchslos, mögen aber gerne Halbschatten bis Schatten und eine sauren Boden. Man bekommt Bärlauch auf vielen Märkten mittlerweile zu völlig überteuerten Preisen angeboten, sodass es sich wirklich lohnt im Garten ein kleines Eck für diese Pflanze zu reservieren. Man kann damit Salate verfeinern oder salzige Quarkspeisen, man kann damit auch ein leckeres Pesto herstellen.

Gartenarbeiten im Herbst – den Garten winterfest machen

Im Herbst gibt es viele wichtige Gartenarbeiten um den Garten winterfest zu machen. Der Jahreszeitenwechsel setzt langsam ein – der Sommer geht, der Herbst kommt. Das heißt, es gibt im heimischen Garten viel zu tun. Um Pflanzen, Sträucher oder Bäume sicher über den Winter zu bringen, und um sich im nächsten Frühjahr wieder an deren Blüte erfreuen zu können, sollten im Herbst einige Dinge beachtet und bestimmte Gartenarbeiten durchgeführt werden.

Rosenschnitt und Baumschnitt

Vor dem ersten Frost sollten die Bäume, Sträucher oder Pflanzen zugeschnitten werden. Diese haben dann die Zeit um die Schnittstellen zu versiegeln. Rosen beispielsweise können unterschiedlich zugeschnitten werden – stark oder leicht, je nach Geschmack. Die Hauptsache ist, dass sie überhaupt zugeschnitten werden, denn ohne Rosenschnitt wuchert die Rose über und bringt weniger Blüten hervor.

Rosen sollten in der Ruhephase (nach dem Blühen) beschnitten werden um tote Triebe zu entfernen. Alte Stiele entfernen um Platz für die Rose zu schaffen – das fördert zusätzlich das Wachstum. Den Beschnitt direkt über den Blättern ansetzen, da an dieser Stelle das Wachstum beginnt! Bei Gehölzen oder Stauden ist ein anderes Vorgehen notwendig. Belaubtes Gehölz soll ausgelichtet werden, Stauden hingegen verschont bleiben. Vom Gehölz können nicht belaubte Äste einfach entfernt werden.

Rasen und Beete

Auch der Rasen soll vor dem ersten Frost oder Schnee noch einmal gemäht werden. Zu empfehlen ist eine Schnitthöhe von 5 – 6 cm. Um das Gras zu stärken und vor Moosbildung zu schützen kann Kalk auf den frisch gemähten Rasen gestreut werden. Heruntergefallenes Laub muss entfernt werden um das verrotten des Rasens zu verhindern.

Gartenbeete sollen in dieser Zeit umgegraben werden, damit die Erdschichten mit Eintreten des ersten Frostes aufgelockert werden können. Auch das Ausgraben der Knollen der Sommerblumen muss jetzt geschehen. Gladiolen, Begonien oder Dahlien beschneiden (ca. 10 cm hoch) dann vorsichtig ausgraben (Gartenschaufel oder Spaten), damit man die Wurzeln nicht beschädigt – jetzt sind die Knollen bereit um beispielsweise im Keller trocken gelagert werden können.

Zu diesem Zeitpunkt kann man auch schon die Frühjahrsblüher ins Beet einsetzen. Hierzu eignen sich besonders Narzissen, Krokusse oder Schneeglöckchen. Somit ist der Garten für den Winter gerüstet und im Frühjahr kann man sich schon wieder an den jetzt eingesetzten Frühblühern erfreuen und man wird für die Arbeit im Herbst belohnt.

Das Gartenhaus: Der nützliche wie charmante Mittelpunkt des Gartens

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Gartenhäuser setzen in immer variabler Art und Weise die Gärten neu in Szene und sorgen für gestalterische Highlights. Das Gartenhaus rückt in den Mittelpunkt des Interesses, weil viele Menschen mit ihm und dem umgebenden Garten ein Stück persönliche Freiheit verbinden. Gerade in der heutigen, oftmals von Stress geplagten Zeit, ist es wichtig einen solchen Rückzugsort zu haben, wo Entspannung und Erholung im Vordergrund stehen.

Natürlich steckt im Garten auch allerhand Arbeit, aber auch Gartenarbeit ist ein großes Stück Erholung, vor allem Männer lieben diese aktive körperliche Art der Freizeitgestaltung. Da die Gärten insgesamt niemals ein Einheitsbild abgeben, jeder Garten anders bepflanzt und gepflegt wird, ist es auch nicht verwunderlich, dass auch die Gartenhäuser zum einen unterschiedlich gebaut und zum anderen in verschiedener Art und Weise genutzt werden.

Gartenhäuser können vielseitig genutzt werden

Die Nutzung eines Gartenhauses kann unterschiedlicher nicht sein. Denn als Aufenthaltsraum für die private Feier mit Übernachtungsmöglichkeit ist das Gartenhaus genauso gefragt wie als einfacher Geräteschuppen zur Aufbewahrung und zum Wetterschutz aller im Garten benötigter Geräte und Maschinen sowie der Gartenmöbel und anderer Utensilien. Für die urige Gemütlichkeit steht nach wie vor das kleine Holzhaus mit der liebevoll gestalteten Veranda. In der größeren Version erweist sich das robuste Blockhaus als ein idealer Bau, weil Holz nicht nur als Rohstoff wieder mehr im Blickpunkt steht, sondern damit auch der natürliche Charakter des Gartens gewahrt bleibt und ein durch und durch harmonisches Ambiente entsteht. Die Größe eines Gartenhauses richtet sich natürlich auch nachdem, was alles untergebracht werden soll. Die Formen kennen heute kaum noch Grenzen, was das attraktive 5-Eck-Gartenhaus zeigt. Eines der luxuriösesten Modelle unter den Gartenhäusern ist zweifelsfrei das Saunahaus, was immer beliebter wird. Hier schafft man sich seine eigene Wellness-Oase inmitten eine grünen Umgebung. Mehr Relaxen geht nicht.

Auch die Dächer von Gartenhäusern überraschen mit Variabilität

Es ist wie bei den Wohnhäusern auch, die Dächer auf Gartenhäusern kennen kein Gleichmaß. Bei Dächern für das Gartenhaus zeigt sich der Gartenbesitzer in der Regel sogar noch etwas experimentierfreudiger als beim Wohnhaus. Inzwischen sind in den Gärten Flach- oder Pultdächer genauso zu sehen wie die spitzeren Sattel-, Walm-, Mansard- oder Zeltdächer. Auch das Tonnendach mit seiner besonderen Optik hat Einzug in die Gartengestaltung gehalten. Trotz der vielen Alternativen steht das Flachdach nach wie vor sehr hoch im Kurs bei den Gartenbesitzern. Die klare, einfache Form wird nach wie vor sehr geschätzt, zumal ohne störende Dachschrägen der Platz im Gartenhaus selbst optimal ausgenutzt werden kann. Besonders Gerätehäuser, wo auf relativ wenig Platz möglichst viel verstaut werden soll, sind mit einem Flachdach bestens ausgerüstet. Auch eine Begrünung zur Verschönerung der Optik ist bei solch einer flachen Dachform möglich. Der genaue Gegenpart ist das Tonnendach, denn die Dachform ist zwar schon uralt, aber wurde für den Garten erst vor wenigen Jahren neu entdeckt. Die Form fällt auf und auch aus dem Rahmen, denn wie eine Tonne besitzt das Dach im Gegensatz zu den anderen Dacharten einen runden Querschnitt. Es gibt keinen Dachfirst. Als Material sind Titanzink oder Kupfer erste Wahl, die eindrucksvolle Optik und die lange Haltbarkeit sind gute Gründe dafür.