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Tipps für Garten und Gartenpflege

Welches sind die wichtigsten Tipps für den Garten und die Gartenpflege? Mit einigen Gartentipps und Tricks kann man sich eine grüne Oase schaffen in der sich auch die Pflanzen wohlfühlen. Im Anschluss werden Tipps zu einem möglichen „Amselproblem“ im Garten gegeben, wie man die Terrasse „moosfrei“ ohne Chemie macht, wie man die Seerosen aus dem Gartenteich am besten überwintert, wie man den Boden im Garten am besten auflockert, und wie man Hausabfälle am besten kompostiert.

Amseln „zerstören“ Frühlingsblüher

Amseln können beträchtliche Schäden im heimischen Garten anrichten. Sie bevorzugen besonders die Farben Gelb und Orange – wegen der Schnäbel der weiblichen Amseln. Um die Vögel von beispielsweise Krokussen, Primeln oder Kirschbäumen fernzuhalten gibt es ein paar Tricks. Hängt man dünne Metallfolien, die in der Sonne blinken, an den Ästen auf kann dies für Abhilfe schaffen. Ein probates Abwehrmittel sind nicht mehr benötigte CD´s, die – an dünnen Fäden (z. B. Angelschnur) aufgehängt – in der Sonne blinken und vom Wind bewegt werden.

Moos auf der Terrasse beseitigen – ohne chemische Keule

Durch die vielen Regenfälle bildet sich auf vielen Terrassen ein Moosteppich. Mit einem Dampfdruckreiniger kann dieser auch ohne chemische Mittel beseitigt werden. In vielen Städten oder Firmen können diese ausgeliehen werden, wenn sich die Anschaffung nicht lohnt.

Seerosen überwintern

Wenn die Wassertiefe weniger als 60 cm beträgt, sind einige Vorkehrungen nötig, da vermieden werden muss, dass die Pflanzen über einen längeren Zeitraum vollkommen einfrieren. Eine gute Methode ist, die Pflanzen in Kunststoffkörbe zu pflanzen um diese „mobil“ zu machen. Jetzt kann man die Seerosen vor dem Einsetzen des Frostes aus dem Teich nehmen und an einen geschützten Ort zum Überwintern bringen. Geeignet dafür ist ein kühler – durchaus dunkler – Raum mit wenigen Graden über Null, da hier die Luft nicht zu trocken ist.

Mit Styropor den Boden auflockern

Wer einen schweren Boden im Garten hat, der kann zur Auflockerung Styropor verwenden. Dies dient zur besseren Durchlüftung und zur Wasserabführung – Vorsicht: kein Humusersatz. Es sollten keine kleinen Kügelchen verwendet werden, da die Oberfläche zu klein ist. Unregelmäßig geformte Styroporflocken (6 bis 12 mm Durchmesser) sind besonders gut geeignet und werden mit einem geeigneten Arbeitsgerät in die Krume eingearbeitet – am besten an windstillen Tagen. Die weiße Farbe verwittert mit der Zeit. Wenn es sich nicht um zu große Mengen handelt, kann man es auf dem Kompost entsorgen, womit der Müll auch noch verringert wird.

Hausabfälle kompostieren

Besonders geeignete organische Abfälle aus der Küche sind Bananen- und Orangenschalen und vor allem Kaffeesatz und Tee. Papierabfälle können ebenfalls kompostiert werden – bedrucktes Papier hingegen nicht, da sich Schwermetallreste befinden können. Ebenfalls keine Speisereste auf den Kompost, da kleine Nager angelockt werden können und auch Salze enthalten sind die sich nach der Zersetzung im Kompost anreichern und in den Boden gelangen.

Gartentipps zur Gartenpflege

Es gibt viele Gartentipps um die Gartenpflege leichter und erfolgreicher zu machen. Die Pflege seines Gartens ist vielen Gartenbesitzern sehr wichtig, und deshalb sind diese über jeden hilfreichen Tipp sehr dankbar. Die Aufgaben die über das jahr in einem Garten anfallen sind sehr vielseitig, und deshalb sind auch die verschiedenen Themengebiete zur Gartenpflege sehr umfangreich. Im folgenden Artikel gibt es Tipps zu den Themen Abdecken von Beeten, der Beseitigung von Ameisen im Garten, wie geht man am besten gegen einen Maulwurf oder Maulwurfsgrillen (Werren) im Garten vor, und wie wird man einer Schneckeplage im Garten Herr.

Abdecken der Gartenbeete

Rindenmulch (= grob gehäckselte Rinde) ist in vielen Bereichen gut geeignet um Garten- und Blumenbeete abzudecken. Rindenmulch eignet sich sehr gut zur Erhaltung der Bodenfeuchtigkeit und der Bodenstruktur. Es kann ganzjährig angebracht werden, da es keine auswaschbaren Stoffe hat. Die Bodenfeuchtigkeit wird beeinflusst da die Wasserverdunstung verhindert wird. Es sollte einmal im Jahr eine Stickstoffdüngung gemacht werden, da der Mulch diesen dem Boden entzieht. Ein weiterer Vorteil ist die Unterdrückung von Unkrautwuchs, womit man Rindenmulch auch sehr gut zur Unkrautbekämpfung verwenden kann.

Ameisen beseitigen

Ameisen sind keine Schadinsekten, verursachen aber manchmal – meist geringen – Schaden an Pflanzen, wenn sie an den Saft einiger Pflanzen kommen wollen. Ein Nest ausfindig gemacht, einfach mit heißem Wasser übergießen oder aber eine Mischung aus Borax und Puderzucker (ein Teil zu 2 Teilen) herstellen und auf die Ameisenstraße streuen. Anlocken kann man die Ameisen mit einer Mischung aus einem Teil frischer Hefe und zwei Teilen Honig – in eine Schale geben – und aufstellen.

Maulwürfe im Garten vertreiben

Maulwürfe dürfen nicht „gejagt“ werden, da er nicht der Gruppe der Pflanzenschädlinge angehört – er verspeist Insekten und Würmer, verschmäht aber Pflanzen. Ein Versuch – Menschenhaare in die Gänge der Maulwurfs zu stopfen – ist es wert. Oder aber in die Öffnungen der Maulwurfshügel und in die Gänge leere Glasflaschen eingraben und den Flaschenhals ein wenig herausragen lassen. Der Wind pfeift eine schöne Melodie in die Gänge des Maulwurfs, die dieser gar nicht ausstehen kann. Es gibt auch Geräte das man in einen Haufen stecken kann, die dann ein Signal in Intervallen ausstoßen, das den Maulwurf vertreiben kann.

Maulwurfsgrillen (Werren) aus Gängen locken

Sie gibt es in vielen Gärten – fressen Wurzeln und Stängel, besonders beliebt sind Sämlinge und Jungpflanzen. Sie kommen fast nie an die Oberfläche (nur Nachts in der Paarungszeit). Hat man in Garten einen Ein-/ Ausgang ausfindig gemacht, gibt man einfach einen kleinen Schuss Spülmittel darauf und schüttet ein wenig Wasser darauf. Befindet sich im Gang eine Maulwurfsgrille kommt diese hier oder an einem anderen Ausgang heraus und kann eingesammelt werden.

Schneckenplage

Jeder will sie von den geliebten Pflanzen und frischem Gemüse fernhalten. Ein Mittel sind schneckenabweisende Pflanzen wie Meerrettich, Senf und Knoblauch. Ebenfalls helfen Eberraute, Wein-Raute, Ringelblume oder Kapuzinerkresse. Bierfallen sind ebenfalls ein gutes Mittel. Einen Joghurtbecher eingraben, so das nur noch ein kleiner Rand aus der Erde ragt und diesen mit Bier füllen. Die Schnecken kriechen, angelockt durch den Bierduft, in die Fallen und können beseitigt werden.

Ein Hochbeet selber bauen

Ein Hochbeet (oder Hügelbeet) selber bauen ist nicht sonderlich schwer, bringt aber eine Menge Vorteile in den heimischen Garten. Das Wachstum der Pflanzen hängt von Licht, Wasser, Luft Temperatur und der Nährstoffversorgung ab. All diese Faktoren wirken in einem Hochbeet optimal zusammen, was höhere Erträge ermöglicht und ein frühzeitiges Ernten mit sich bringt. Ausserdem ist die Arbeitshöhe (ca. 80 cm) sehr günstig, denn die Arbeiten können stehend durchgeführt werden.

Hochbeet selber bauen und die Vorteile nutzen

Ein Hochbeet oder Hügelbeet wirkt sich aber nicht nur positiv auf das Wachstum der Pflanzen aus, sondern bringt noch weitere Vorteile mit sich: Wühlmäuse werden durch ein Drahtgeflecht abgehalten und können keine Schäden mehr anrichten. Durch das Hochbeet entsteht ein günstigeres Klima da die Wärme durch die Sonneneinstrahlung die Erde aufheizt (etwa 5 – 8° C mehr), dazu kommt noch die Wärme durch die Verrottung des Füllmaterials.

Dadurch ist es möglich, Gemüsearten aus der Mittelmeerregion anzubauen, da diese wärmeliebenden Pflanzen bessere Bedingungen durch das günstigere Klima vorfinden. Zum Abschluss noch einen Vorteil – den Feinden des Gartens, die Schnecken, wird der Weg zum Futter erheblich erschwert.

Der ideale Zeitpunkt, um ein Hochbeet zu errichten, ist im Herbst, da hier viele Gartenabfälle anfallen, die gleich verwendet werden können. Bevor man mit dem Bau beginnt, muss man den Standort auswählen. Hier ist besonders auf den Lichteinfall zu achten, daher in Nord-Süd Richtung aufstellen. Je nach Platzangebot im Garten muss nun die Größe festgelegt werden. Empfehlen kann man eine Höhe von 80 cm, eine Breite von 1,30 – 1,50 m und eine Länge von bis zu 3,50 m.

Für den Bau des Hochbeetes / Hügelbeetes benötigt man einige Baumaterialien:

– Eichen- oder Lärchenbretter ca. 4 – 5 cm stark (je nach Größe des Hochbeets
– 4 Kanthölzer 8×8 cm und 100 cm lang und an einer Seite angespitzt
– Edelstahlschrauben
– Feinmaschiges, rostfreies Drahtgeflecht (gegen die Wühlmäuse)
– 2 – 3 Quadratmeter Plastikfolie
– und Erde, Kompost, Zweige, Laub

Der Bau des Hochbeetes kann beginnen:

Als erstes wird an dem vorgesehenen Platz mit Spaten und Schaufel das Gras entfernt, das Beet abgesteckt (ca. 10 – 15 cm) und an den Ecken werden die Kanthölzer in die Erde geschlagen – die Tiefe kann selber bestimmt werden, je nachdem wie hoch das Beet werden soll. Falls das Beet länger wird (ab 3 Meter) sollten zusätzlich in der Mitte noch 2 Kanthölzer angebracht werden, da der Druck auf die Seitenwände hoch ist. Nun werden die Bretter mit den Schrauben an den Kanthölzern angebracht. Jetzt wird das Drahtgeflecht unten am Boden angebracht und innen an den Seitenwänden ein paar Zentimeter hochgezogen. Das Drahtgeflecht jetzt mit ein wenig Erde bedecken und anschließend innen rundum die Folie anbringen.

Als Grundlage nimmt man zerkleinerte Äste oder Zweige, füllt etwa 20 cm davon ein und tritt sie fest. Als nächste Schicht legt man die ausgehobenen Graswasen mit der Grasfläche nach oben auf die Ästeschicht, ca. 15 cm. Die nächste, 20 cm dicke Schicht, bilden leicht verrottetes Laub und Gartenabfälle. Als vierte Schicht empfiehlt sich leicht verrotteter Stallmist oder halbreifer Kompost, welcher 15 cm dick, leicht aufgetragen wird. Die oberste Schicht wird auch Feinkompost und Gartenerde, zu gleichen Teilen gemischt, etwa 30 cm dick aufgetragen. Das Hochbeet ist fertig, kann bepflanzt und abgeerntet werden.

Das Gartenhaus: Der nützliche wie charmante Mittelpunkt des Gartens

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Gartenhäuser setzen in immer variabler Art und Weise die Gärten neu in Szene und sorgen für gestalterische Highlights. Das Gartenhaus rückt in den Mittelpunkt des Interesses, weil viele Menschen mit ihm und dem umgebenden Garten ein Stück persönliche Freiheit verbinden. Gerade in der heutigen, oftmals von Stress geplagten Zeit, ist es wichtig einen solchen Rückzugsort zu haben, wo Entspannung und Erholung im Vordergrund stehen.

Natürlich steckt im Garten auch allerhand Arbeit, aber auch Gartenarbeit ist ein großes Stück Erholung, vor allem Männer lieben diese aktive körperliche Art der Freizeitgestaltung. Da die Gärten insgesamt niemals ein Einheitsbild abgeben, jeder Garten anders bepflanzt und gepflegt wird, ist es auch nicht verwunderlich, dass auch die Gartenhäuser zum einen unterschiedlich gebaut und zum anderen in verschiedener Art und Weise genutzt werden.

Gartenhäuser können vielseitig genutzt werden

Die Nutzung eines Gartenhauses kann unterschiedlicher nicht sein. Denn als Aufenthaltsraum für die private Feier mit Übernachtungsmöglichkeit ist das Gartenhaus genauso gefragt wie als einfacher Geräteschuppen zur Aufbewahrung und zum Wetterschutz aller im Garten benötigter Geräte und Maschinen sowie der Gartenmöbel und anderer Utensilien. Für die urige Gemütlichkeit steht nach wie vor das kleine Holzhaus mit der liebevoll gestalteten Veranda. In der größeren Version erweist sich das robuste Blockhaus als ein idealer Bau, weil Holz nicht nur als Rohstoff wieder mehr im Blickpunkt steht, sondern damit auch der natürliche Charakter des Gartens gewahrt bleibt und ein durch und durch harmonisches Ambiente entsteht. Die Größe eines Gartenhauses richtet sich natürlich auch nachdem, was alles untergebracht werden soll. Die Formen kennen heute kaum noch Grenzen, was das attraktive 5-Eck-Gartenhaus zeigt. Eines der luxuriösesten Modelle unter den Gartenhäusern ist zweifelsfrei das Saunahaus, was immer beliebter wird. Hier schafft man sich seine eigene Wellness-Oase inmitten eine grünen Umgebung. Mehr Relaxen geht nicht.

Auch die Dächer von Gartenhäusern überraschen mit Variabilität

Es ist wie bei den Wohnhäusern auch, die Dächer auf Gartenhäusern kennen kein Gleichmaß. Bei Dächern für das Gartenhaus zeigt sich der Gartenbesitzer in der Regel sogar noch etwas experimentierfreudiger als beim Wohnhaus. Inzwischen sind in den Gärten Flach- oder Pultdächer genauso zu sehen wie die spitzeren Sattel-, Walm-, Mansard- oder Zeltdächer. Auch das Tonnendach mit seiner besonderen Optik hat Einzug in die Gartengestaltung gehalten. Trotz der vielen Alternativen steht das Flachdach nach wie vor sehr hoch im Kurs bei den Gartenbesitzern. Die klare, einfache Form wird nach wie vor sehr geschätzt, zumal ohne störende Dachschrägen der Platz im Gartenhaus selbst optimal ausgenutzt werden kann. Besonders Gerätehäuser, wo auf relativ wenig Platz möglichst viel verstaut werden soll, sind mit einem Flachdach bestens ausgerüstet. Auch eine Begrünung zur Verschönerung der Optik ist bei solch einer flachen Dachform möglich. Der genaue Gegenpart ist das Tonnendach, denn die Dachform ist zwar schon uralt, aber wurde für den Garten erst vor wenigen Jahren neu entdeckt. Die Form fällt auf und auch aus dem Rahmen, denn wie eine Tonne besitzt das Dach im Gegensatz zu den anderen Dacharten einen runden Querschnitt. Es gibt keinen Dachfirst. Als Material sind Titanzink oder Kupfer erste Wahl, die eindrucksvolle Optik und die lange Haltbarkeit sind gute Gründe dafür.